Ein Unternehmen mit Sitz in Luxemburg hat auf seinem Firmengelände außen und innen Überwachungskameras installiert. Die Kameras waren jedoch in den Augen der luxemburgischen Datenschutzbehörde in mehrerlei Hinsicht zu detailliert. Beispielsweise erfasst eine der Außenkameras Teile einer benachbarten, öffentlichen Straße. Die Kameras im Inneren des Gebäudes war dauerhaft auf die Arbeitsplätze der Angestellten gerichtet. Aufgrund… […]
Videoüberwachung von Mitarbeitern Kunden und Passanten
Ein Gastronom in Deutschland hatte in seinem Lokal Verhältnismäßig zu viele Videokameras installiert, welche während der Öffnungszeiten seine Kunden, Mitarbeiter und die Umgebung des Lokals unrechtmäßig erfasst. Des Weiteren konnte er diese umfangreiche Überwachung gegenüber der Datenschutzbehörde nicht begründen.
Polizei Datenbank für private Zwecke missbraucht
Ein Polizist hatte die Datenbank der Polizei zum wiederholen Mal für private Zwecke genutzt. Mit diesen Abfragen wollte er sich Information über Personen in seinem Umfeld verschaffen (z.B. Ex-Freundinnen oder Nachbarn). Er erhielt auf Grund dieses Vergehens ein Bußgeld in der Höhe von 600 Euro.
Werbeanrufe ohne Einwilligung
Das Call-Center KiKxxl GmbH wurde von verschiedenen Unternehmen aus unterschiedlichsten Branchen beauftragt Werbeanrufe zu tätigen. Es lag dafür jedoch keine einvernehmliche Einwilligung vor. In Folge dessen beschwerten sich viele der Betroffenen bei dem Unternehmen. Dies hielt das Call-Center aber nicht davon ab weiterhin diese unerwünschten Werbeanrufe durchzuführen.
Online Shop mit veralteter Software
Die niedersächsische Datenschutzbehörde stellte bei Ermittlungen gegen das Unternehmen fest, dass dieses eine veraltete Version von xt:Commerce verwendet, welche seit 2014 nicht mehr mit Sicherheitsupdates versorgt wird. Unter anderem verwendet die Software noch die Hashfunktion MD5, welche schon seit mehreren Jahren nicht mehr den aktuellen Sicherheitsstandards entspricht. Daher wäre es möglich gewesen mit minimalen Aufwand… […]
unrechtmäßige Übermittlungen an Hausärzte
Nachdem fälschlicherweise einem Hausarzt ein Bericht zum Schwangerschaftsabbruch einer Patientin übermittelt wurde, obwohl diese dem ausdrücklich nicht zustimmte, nahm die italienische Datenschutzbehörde die Ermittlungen gegen das Gesundheitsunternehmen auf. Wie sich bei den Untersuchungen herausstellte wurde die Datenpanne durch einen Softwarefehler verursacht, welche zur Verwaltung von Patientendaten verwendet wurde. Von diesem Fehler und den dadurch entstandenen… […]
Zahnarzt verweigert Untersuchung
Ein Zahnarzt in Italien hat einen Anamnesebogen mit Fragen zu Infektionskrankheiten zur Bedingung für eine Untersuchung in seiner Praxis gemacht. Da der betroffene jedoch eine bestehende HIV-Infektion hat, verweigerte der Arzt ihm die Behandlung. Laut den italienischen Behörden ist das eine Verletzung der Prinzipien der Rechtmäßigkeit und Transparenz. Des Weiteren ist eine Befragung in diesem… […]
11 Millionen unerwünschte Anrufe
Nachdem bei der britischen Datenschutzbehörde ICO insgesamt 316 Beschwerden gegen das Beratungsunternehmen Brazier Consulting Services Ltd eingegangen sind, konnte diese im Rahmen der Ermittlungen über 11 Millionen unrechtmäßig getätigte Anrufe sicherstellen. In einigen Fällen wurden die Betroffenen auch noch nach ausdrücklichem Widerspruch weiterhin angerufen. Des Weiteren kritisierte die ICO das die Mitarbeiter der Firma nicht… […]
Unternehmen verweigert Datenschutzbehörde Zutritt
Bei einer unangekündigten Vor-Ort-Kontrolle verweigerte ein deutsches Unternehmen den Zugang zu seinen Geschäftsräumen. Daraufhin verhängte das Bayrische Landesamt für Datenschutzaufsicht ein Bußgeld in Höhe von 20.000 EUR. Nachdem der Beschuldigte Widerspruch gegen dieses Bußgeld eingelegt hat, wurde es auf 7.000 EUR herabgesetzt.