Ein Deutscher Gastronom verfasste zur Nachverfolgung möglicher COVID-19 Infektionsketten eine Liste in welche seine Gäste sich eintragen mussten. Diese Kontaktliste war jedoch offen ausgelegt und für jeden ersichtlich. Auf Grund dessen verhängte die Datenschutzbehörde ein Bußgeld in der Höhe von 100 Euro.
Werbeanrufe trotz Widerspruch
Gegen das britische Telekommunikationsunternehmen sind bei der Datenschutzbehörde ICO 13 Beschwerden eingereicht worden. Der Grund dafür waren unerwünschte Werbeanrufe. Wie sich bei den Untersuchungen der ICO herausstellte, tätigte die Yes Consumer Solutions Ltd zwischen dem 29. Oktober 2018 und dem 29. Oktober 2019 insgesamt 188.493 solcher Anrufe. Hinzu kommt, dass die meisten Betroffenen solchen Anrufen… […]
Daten von Kritikern gespeichert
Das Unternehmen MONSANTO, Produzent des umstrittenen Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat, wurde Beschuldigt von über 200 Kritikern personenbezogene Daten gespeichert zu haben. Des Weiteren gingen bei der Datenschutzbehörde sieben Beschwerden von Betroffenen Personen ein. Die besagte Datei enthielt Angaben zur Organisation und Position der Betroffenen, sowie ihre Geschäftsadresse, geschäftliche Telefonnummer, Mobiltelefonnummer, geschäftliche E-Mail-Adresse und in einigen Fällen auch… […]
unerwünschte Werbecookies
Nach mehreren Beschwerden bei der französischen Datenschutzbehörde CNIL über die Website lefigaro.fr, nahm diese die Ermittlungen auf. Dabei stellte die Behörde fest, dass beim Besuch der Website automatisch Cookies von Partnern von SOCIÉTÉ DU FIGARO aktiviert waren. Dies passierte ohne die Einwilligung des Nutzers. Die Meisten dieser Cookies wurden für Werbezwecke verwendet. Die Behörde bewertet… […]
Einforderung von erfundenen Schulden
Eine Betroffene Spanierin wurde von dem Finanzunternehmen PRA IBERIA S.L. dauerhaft aufgefordert ausstehende Schulden zu begleichen. Da sich die Dame aber keiner Schulden bewusst war, kontaktierte sie die Bank und ersuchte um Auskunft. Diese Anfragen blieben jedoch unbeantwortet, wodurch sich die Betroffen an die Behörden wendete. Das Bußgeld setzt sich aus jeweils 30.000 EUR aufgrund… […]
unverschlüsselte Daten
Gegen ein italienisches Flughafenunternehmen verhängte die Datenschutzbehörde ein Bußgeld, da die angewandte Software unzureichenden Schutz für personenbezogene Daten aufweiste. Im Laufe der Untersuchungen stellte sich nämlich heraus, dass ein sicheres Netzwerkprotokoll (z. B. https-Protokoll) fehlte und die Software selbst keine Verschlüsselung der Daten vornahm. Die Behörde sah darin eine Verletzung der Pflicht, technische und organisatorische… […]
Unzureichende Datenschutzerklärung
Ein Besucher eines spanischen Online-Shops namens www.vidogrado.com legte Beschwerde bei der Datenschutzbehörde ein. Grund dafür war eine lückenhafte Datenschutzerklärung. So enthielt diese beispielsweise keine Angaben zur Verarbeitung von personenbezogener Daten. Außerdem war keine Telefonnummer hinterlegt und die angegebene E-Mail-Adresse war ungültig. Der Online-Shop Betreiber gestand seine Schuld ein worauf das Bußgeld von 10.000 EUR auf… […]
Werbung nach COVID-19 Kontaktformular
Zur Nachverfolgung von möglichen Coronavirus Infektionen, implementierte die britische Firma Tested.me Ltd ein digitales Contact Tracing via QR-Code. Wie sich aber bei Untersuchungen der ICO herausstellte, verwendete die Firma, die erhobenen Kontaktdaten zu Werbezwecken und sendete zwischen September und Novemeber 2020 84.000 E-Mails an Betroffene.
E-Mail Daten frei zugänglich
Eine britische Organisation, welche sich für die Rechte von Transgender-Personen einsetzt, hatte der Datenschutzbehörde ICO am 17. Juni 2019 eine Datenpanne gemeldet. Die Behörde nahm daraufhin umgehend die Ermittlungen auf und stellte fest, dass E-Mails von 550 Betroffenen inklusive Name, E-Mail-Adresse und Angaben über ihre psychische Gesundheit oder der sexuellen Orientierung für jedermann frei zugänglich… […]